Winter, Karen

Was in heller Nacht geschah

Droemer Knaur

336 S., TB

9,99 €

 

 

Nach ihrem erfolgreichen Debüt mit dem Psychothriller "Wenn du mich tötest" legt die Bestseller-Autorin Karen Winter nun mit atmosphärischer Psycho-Spannung aus dem hohen Norden nach. Schauplatz ihres neuen Thrillers: die Lofoten, die Insel der Götter, wie die alten Wikinger die skandinavische Inselgruppe auch nannten. Raffiniert und atmosphärisch dicht lässt Karen Winter den Leser in "Was in heller Nacht geschah" zwischen Wahrheit, Täuschung und Fiktion hin- und herschwanken. Wem vertraut man, wenn die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmen? Psychologische Hochspannung vor atmosphärischer Skandinavien-Kulisse!
Als die erfolgreiche Autorin Judith Wagner auf die Lofoten zurückkehrt - den Schauplatz ihres aktuellen Buches, scheint sie sich plötzlich in Szenen ihres eigenen Romans zu befinden. Immer wieder gerät sie in Situationen und begegnet Menschen, die sie sich selbst ausgedacht hat... Sie beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln: Ist es die karge Abgeschiedenheit der Inselgruppe, die raue, fast unwirkliche Schönheit der hellen Polarnächte, die ihren Geist verwirrt? Bis Judith begreift, wie alles zusammenhängt – ihre Erlebnisse, ihr Roman und der schweigsame Norweger Rune, den die Schatten der Vergangenheit fest im Griff haben und um den sich verstörende Gerüchte ranken – ist es beinahe zu spät.

 

Leider konnte mich das zweite Buch von Karen Winter nicht so überzeugen wie der erste Teil. Ich kam schlechter in die Geschichte rein und wurde einfach nicht so mit den Charakteren warm.

Das Setting passt wieder einmal wie die Faust aufs Auge und auch die Story passt super auf die kalten, rauen Lofoten. Atmosphärisch und stimmungsvoll wurde die Geschichte aufgebaut, hatte aber eben ein paar Schwächen wie die Protagonisten. Auch mit Langatmigkeit hatte ich das ein oder andere Kapitel zu kämpfen. Nichtsdestotrotz konnte mich der Thriller unterhalten, aber eben nicht überdurchschnittlich. Da hat dem Roman das berühmt-berüchtigte spezielle Etwas gefehlt.

 

Fazit:
Tolles Setting, spannende Atmosphäre - aber nichts Überdurchschnittliches.

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur.

 

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