Zachariae, Christoph

Ödland: Drittes Buch - Die Fabrik am Fluss

Lucid Dreams

458 S., TB

15,99 €

 

 

In der Fabrik am Fluss trifft Mega ihren Freund Mark aus dem Keller wieder. Der INDU-Pilot hat sich durchgeschlagen und wurde von der Enklave aufgenommen. Was die Beiden nicht ahnen: In den Salzstollen unter dem alten Förderturm lagern unsichtbare Gefahren.

Während sich Mega in Sicherheit glaubt, bricht im Ödland der Winter an. Hagens Männer kämpfen sich durch die ersten Schneestürme. Sie wollen die Fabrik erobern und hier Quartier beziehen. Selbst für Söldner keine leichte Aufgabe, denn vor den Toren wartet das Wolfsrudel.

Mega und Hagen treffen erneut aufeinander und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Die junge Frau ist noch nicht am Ziel und die Prüfungen, die sie diesmal zu meistern hat, stellen alles in den Schatten, was sie bisher im Ödland durchmachen musste.

 

Ein weiterer toller und überzeugender Teil der Ödland-Reihe.
Wieder einmal punktet dieser Band der dystopischen Reihe "Ödland" durch seine Atmosphäre und seine Charaktere. Man kann praktisch Ödland-Luft schnuppern, indem man nur wenige Seiten in diesem Buch liest, Schon ist man wieder voll im Geschehen. Was eben, wie gerade angedeutet, auch an den Charakteren liegt. Mit Protagonistin Mega geht es los: Die authentische Frau, die vielleicht nicht in jeder Situation sympathisch wirkt, kann den Leser wie in den vorherigen Bänden auch auf ihre Seite ziehen. Sie passt ins Ödland! Total!

Und zwar genau so wie Hagen, der dieses Mal in winterlichen Verhältnissen sich durchs Ödland kämpfen muss. Auch er hat sich weiterentwickelt wie viele der Protagonisten. Auch das ist kennzeichnend für die Reihe: die Personen, die sich im Ödland weiterentickeln, anpassen, "neu" leben.

Wie bei Band 1 und 2 auch, kann der Autor Christoph Zachariae auch dieses Mal wieder durch seinen Schreib- und Erzählstil punkten. Aus unterschiedlichen Perspektiven, wie bspw. die von Mega oder Hagen, berichtet er aus vermeintlich sicheren Gebieten, dem Ödland und vielen anderen Orten. Auch dadurch wirkt das Ödland so authentisch und echt, dass man sich die Szenerie im Kopfkino vorstellen kann. Der Schreibstil ist locker und leicht, angenehm un flott zu lesen, sodass man mit der Geschichte und den Protagonisten mitfiebern kann.

 

Fazit: Auch Band drei kann den Leser wieder ins Ödland reißen und ihn bis zum Ende dort fesseln. Und jetzt freue ich mich schon auf den abschließenden Band 4 der Reihe: Viktoriastadt.

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Christoph Zachariae! :-)

 

 

 

 

 

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